Das silbergraue Aluminium, aus Bauxit gewonnen, lässt sich leicht verformen, bricht aber nicht bei extremen Verformungen und verfügt über eine gute elektrische Leitfähigkeit. Das Metall kann durch schweißen, löten, nieten oder kleben miteinander verbunden werden. Aluminium sowie Aluminiumlegierungen überziehen sich häufig mit einer dünnen, fest haftenden Oxidschicht, die jedoch kaum Schutz vor Korrosion bietet. Daher wird Aluminium eloxiert, d.h. elektrolytisch oxidiert oder mit einer speziellen Lackierung versehen. Im Handel gibt es aus dem Grund Aluminium in verschieden farbigen Oberflächen, unterschiedlichen Profilen und Oberflächenstrukturen. Dieses Material ist etwa dreimal so leicht wie Eisen. Es wird deswegen auch vorwiegend im Flugzeug- und Fahrzeugbau eingesetzt, wo es auf Gewichtsersparnis ankommt. Aluminium gilt als Leichtmetall »par excellence«, sein Schmelzpunkt liegt bei 660 Grad Celsius und hat die vorteilhafte Eigenschaft, nicht zu rosten. Vorsicht ist dort geboten, wo Aluminium direkt mit einem edleren Edelmetall in Verbindung gebracht wird. Aluminiumbleche sollten nicht mit Stahl- oder Kupfernieten in Kontakt gebracht werden, denn aufgrund der elektrochemischen Spannungsreihe oxidiert das Aluminium. Ebenso wie Eisen ist auch Aluminium eines der in der Natur am häufigsten vorkommenden Metalle. Die Gewinnung des Aluminiums bereitete früher große Schwierigkeiten, weil man noch keine geeigneten Verfahren kannte, es aus seinen chemischen Verbindungen zu lösen. Heute hingegen kann man Aluminium preiswert herstellen, indem Aluminiumoxid einem bestimmtes Mineral beigesetzt und die Mischung zum Schmelzen gebracht wird. Reines Aluminium in Form von kleinen Kügelchen ist das Resultat. Der Werkstoff Aluminium wird in verschiedensten Profilen angeboten, die durch ein bestimmten Verfahrens (Strangpressen) in jeder beliebigen Form hergestellt werden können. Die Profile eignen sich unter anderem zum Bau von Fensterrahmen, Türen und Gerüsten. Die Bearbeitung von Aluminium ist wegen seiner Weichheit unproblematisch. Allerdings erfordert es je nach Verarbeitung ein spezielles Werkzeug und Schweißgerät.
---> Siehe auch:
"Aluminium" findet sich im NACE Code "27.42"
Erzeugung und erste Bearbeitung von Aluminium
"Aluminium" findet sich im WZ2003 Code "27.42.1"
Aluminium
"Aluminium" findet sich im UNSPSC Code "12131506"
Aluminium SprengstoffeQuelle: Dipl.-Ing.Sophie Gebhardt - 16997/2004-07-28 Dieser Beitrag stammt aus dem Architektur-Lexikon.
Aluminium gewinnt in der Wasserversorgung zunehmend an Interesse seit erkannt wurde, dass durch den sauren Regen im Boden gebundenes Aluminium freigesetzt werden kann. Höhere Aluminiumgehalte im Trinkwasser können auf den Menschen giftig wirken - 540/2003-01-04 Dieser Beitrag stammt aus dem Lexikon der Umweltdatenbank. Schreiben Sie eine Ergänzung, Korrektur oder einen Kommentar. Ein Leichtmetall, das neben Weißblech das häufigste Gebrauchsmetall ist. Aluminium ist ein recyclingfreundliches Verpackungsmaterial, dessen Erfassungs- und Verwertungsquoten durch die Arbeit des Dualen Systems stark angestiegen sind. Häufig findet sich Aluminium in Verbindungen mit anderen Verpackungsmaterialien. Mit der Wirbelstromscheidung lässt sich heute aluminiumhaltiges Material leicht von den übrigen gebrauchten Verkaufsverpackungen trennen. Aluminium kann beliebig häufig und nahezu ohne Qualitätsverlust verwertet werden. Zum Einschmelzen von Aluminium wird bis zu 95 Prozent weniger Energie verbraucht als für die primäre Erzeugung. - 129/2003-01-02 Dieser Beitrag stammt aus dem Lexikon der Umweltdatenbank. Schreiben Sie eine Ergänzung, Korrektur oder einen Kommentar. Zu diesem Begriff gehörende Datenbankseiten
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